Panelle ilgili kendi yorumlarımıza geçmeden önce sizlere 2 Temmuz günü Die Tageszeitung’da (TAZ) çıkan haberi hatırlatmak isteriz[1]:

“Die Mühen des Anfangs

Zum Völkermord an türkischen Armeniern verlief die bundesweit erste gemeinsame Podiumsdiskussion in Bremen weitgehend friedlich. Aber sie zeigte, welche Verständigungsarbeit noch geleistet werden muss

Bremen taz "Einen ersten Schritt", nannte Bürgermeister Henning Scherf die Podiumsdiskussion im Konsul-Hackfeld Haus. Unter dem Titel "Was widerfuhr den Armeniern um 1915?", hatten türkische Moscheen, die islamische Föderation Bremen und diverse Vereine am Donnerstagabend eine Diskussion mit Vertretern beider Seiten organisiert, Türken und Armeniern. Es war bundesweit die erste.

Der Abend markierte einen Neubeginn. Aber er zeigte auch, wie lang die Strecke zur Verständigung noch ist. Das machte schon die unter anderem von der islamistischen "Milli Görüs" konzipierte Ausstellung im Erdgeschoss deutlich, die die Veranstalter des Abends organisiert hatten: Dort waren Leichenfotos ausgestellt, um vermeintlich armenische Massaker an Türken dazustellen.

Der Saal selbst war mit rund 500 überwiegend türkischstämmigen Personen vollbesetzt, eine Taschenkontrolle am Eingang und zahlreiche Ordner zeugten von Bedenken. Doch es blieb weitgehend friedlich.

"Es ist die Aufgabe jeden Landes, Lehren aus der Geschichte zu ziehen. Die Türkische Republik hat das immer getan", leitete die türkische Generalkonsulin Birgen Kesoglu gleichermaßen allgemein und beschönigend ein. "Über eine Million Menschen hat den Tod gefunden", sagte hingegen Bürgermeister Henning Scherf. Er betonte, dass die Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte für Nachkriegsdeutschland Bedingung für die Aufnahme in die Völkergemeinschaft war. "Sie sagen, man müsse verhindern, dass Emotionen hochkochen", wandte er sich an Kesoglu. "Ich sage, man muss verhindern, dass nationalistische Gefühle hochkochen."

Auf dem Podium jedoch ging es von türkischer Seite polemisch zur Sache. Der Dolmetscher Sahin Ali Söylemezoglu aus Duisburg und der türkische Dozent Mustafa Çolak bestritten vehement, dass es einen Völkermord an der armenischen Minderheit überhaupt gegeben habe. Dabei argumentierten sie oft wenig seriös. Çolak machte christliche Missionare verantwortlich für Falsch-Informationen über den "angeblichen Völkermord". Söylemezoglu legte nahe, dass mangelhafte Arbeit des Informationsdienstes des Bundestages für die kürzlich verabschiedete Resolution zum Gedenken an die Massaker an Armeniern verantwortlich sei. "Andere Nationen mögen ein Problem mit ihrer Geschichte haben. Wir haben es nicht", sagte er unter Beifall.

Immerhin kamen auch diejenigen, die die andere Seite vertraten, zu Wort. Sie erhielten zumindest höflichen Beifall. Otto Luchterhandt, Staatsrechtler von der Universität Hamburg betonte, dass das Thema "in der Türkei auf einem anderen Niveau als hier diskutiert" werde. Es bestehe kein Zweifel, dass es sich um einen Völkermord handele. "Das Kapitel muss nicht von Historikern aufgearbeitet werden" - wie von der türkischen Regierung gefordert. Die Frage sei aber, warum sich die heutige Türkische Republik noch immer mit der Politik des Osmanischen Reiches identifiziere. Auch der armenische Publizist Raffi Kantian betonte, dass es in der Türkei Historiker gebe, die sich differenziert zum Thema äußerten.

Am Rande der Veranstaltung kam es zum Eklat, als einer der Veranstalter den Büchertisch des Verlegers Klaus Donat umwarf. Donat hatte - mit der Erlaubnis eines Mitarbeiters des Hauses, aber ohne Absprache mit den Veranstaltern - Bücher zum Völkermord an den Armeniern ausgelegt. Er und zwei weitere Personen erstatteten Anzeige wegen Nötigung und Körperverletzung. Am Samstag wollen einige der Veranstalter der Diskussion gegen das kürzlich aufgestellte Mahnmal für die ermordeten Armenier demonstrieren.

taz Bremen Nr. 7705 vom 2.7.2005, Seite 25, 123 Zeilen (TAZ-Bericht), grä“

 

Bu haber üzerine aynı gazetenin 11 Temmuz günlü sayısında şu okuyucu mektubu yayınlandı[2]:

“Türken contra Armenier?

betr.: "Die Mühen des Anfangs", taz Bremen vom 2. Juli 2005

Ich war an diesem Abend anwesend und finde es erschreckend, wie Sie über die Diskussion berichten. Herr Luchterhandt und Raffi Kebabciyan gingen keinesfalls auf die Ereignisse von 1915 ein. Im Grunde ritten beide nur auf zwei Sachen rum: 1. Es gibt türkische Wissenschaftler, die die Ereignisse um 1915 als Völkermord werten. 2. Das Osmanische Reich ist nicht die Türkei, also was stellt ihr euch so an?

Muss man eine Lüge akzeptieren nur weil das Osmanische Reich nicht die Türkei ist? Warum gedenkt man nicht der muslimischen Opfer? Ist ein muslimisches Leben weniger Wert als ein christliches? Mustafa Colak und Ali Söylemezoglu haben gut argumentiert. Herr Söylemezoglu hat sich nur auf armenische Quellen berufen und diese zitiert. Herr Colak hat bewiesen, dass die Lepsius-Dokumente manipuliert sind und der Missionar Lepsius lange Zeit als glaubhafte Quelle genutzt wurde. Wie kann so etwas "wenig seriös" sein, wenn es wenig Seriöses widerlegt? Ich bin tief erschüttert darüber, dass Sie meinen, es wurden Fotos ausgestellt, welche "vermeintlich armenische Massaker an Türken darstellen", da bekannt ist, dass 2,5 Millionen Muslime in dieser Zeit starben und mindestens 500.000 von armenischer Seite massakriert wurden.

Isa Gabriel Klein, Türkische Internet Community, Dortmund

taz Bremen Nr. 7712 vom 11.7.2005, Seite 22, 22 Zeilen (LeserInnenbrief)“

Bu okuyucu yorumunu bizler de paylaşıyoruz. TAZ oldukça çarpıtılmış bir haber vermiştir.

1) Bu haber „Zum Völkermord an türkischen Armeniern“ ifadesiyle başlamaktadır ve dolayısıyla Türk tarafının kabul etmediği „Ermeni soykırımı“ yalanını doğru kabul ederek baştan Türk ve Ermeni tezlerine eşit ve nesnel (objektif) yaklaşmadığını göstermektedir. Dolayısıyla haberi veren TAZ taraflı bir gözlemcidir.

2) „Auf dem Podium jedoch ging es von türkischer Seite polemisch zur Sache“ cümlesi de gerçeği yansıtmamaktadır. Biz aksine polemik yaratmak isteyen konuşmacıların Sayın Kebabciyan ve Sayın Luchterhandt oldukları düşüncesindeyiz. Sayın Söylemezoğlu aşağı yukarı 16 Nisan tarihinde Hamburg’da yaptığına benzer bir sunum yapmıştır, isteyenler bu bağlantıyı takip ederek sunumu okuyabilirler. Bu sunumun polemik yaratma çabasıyla uzaktan yakından bir ilgisi yoktur, belgelere dayanan, bütün kaynaklarını belirten bir sunumdur. İkinci bir örnek ise Sayın Luchterhandt’ın Sayın Çolak’a yaptığı, aynı TAZ’in kullandığı ifade gibi, yaklaşımının ciddi (ve bilimsel) olmadığı suçlamasıdır. Halbuki Sayın Çolak soykırımın ispatı olarak gösterilen Johannes Lepsius’un „Deutschland und Armenien 1914 - 1918: Sammlung diplomatischer Aktenstücke“ başlıklı kitabında birçok belgeyi tahrif ettiğini iddia etmiş ve bir örnek vermiştir. Verdiği örnekte Lepsius’un kitabında yer alan bir belgeye başka bir Almanca kitapta yer veren araştırmacının yayınladığı „aynı belge“yle karşılaştırmış ve burada Lepsius’un cümlelerde kısaltmalar yaptığını ve kelimeleri değiştirdiğini göstermiş, bunun gibi başka örnekler de bulunduğunu ifade etmiştir. Bu yaklaşımın neresi ciddiyetten ve bilimsellikten uzaktır?

3) Birinci Dünya Savaşı sırasında Doğu Anadolu topraklarında yaşanan büyük trajedi, birdenbire ve nedensiz yere olup bitivermiş ve sadece bir halk topluluğunun başka bir halk topluluğunu yok etmek amacıyla yeltendiği bir girişim olarak sunulamaz. Konuyla ilgilenen herkese aynı zamanda bu yazının konusu olan panelin konuşmacılarından olan Dr. Ali Söylemezoğlu’nun Almanca kitabını tavsiye ederiz. Kitaba bu bağlantıyı takip ederek ulaşabilirsiniz.

4) Paneli biz de TAZ gibi olumlu bir girişim olarak görüyoruz. Bu sayede tarihsel ve siyasal bir tartışmanın iki farklı tarafı aynı ortamda, barışçıl bir şekilde görüşlerini birbirlerine ifade etmişlerdir. Düzenleyicileri kutlamak gerekir. Bu tür etkinliklerin Almanya’nın ve dünyanın her yerinde daha sık yapılmasını diliyoruz. Bununla birlikte tek başına etkinliklerin yapılması halkların birbirleriyle anlaşmasının garantisi olamaz, bu konuda basın yayın kuruluşlarına büyük bir sorumluluk düşmektedir. TAZ haberine „… die Podiumsdiskussion in Bremen weitgehend friedlich. Aber sie zeigte, welche Verständigungsarbeit noch geleistet werden muss“ altbaşlığıyla başlamakta, ancak toplantıyı aktarış biçimiyle bizzat barışa ve tarafların birbirini anlamasına hizmet etmemektedir.

 

Hamburg ve Çevresi Türk Toplumu Gençlik Kolu



[1] http://www.taz.de/pt/2005/07/02/a0319.nf/text

[2] http://www.taz.de/pt/2005/07/11/a0286.nf/text.ges,1